Die 9 großen Frauenmittel der Homöopathie

NATRIUM MURIATICUM oder auch Natrium chloratum, wie dieses Mittel heute meist genannt wird, ist die wichtigste Arznei der Homöopathie bei tiefem, chronischem Kummer, den man einfach nicht loslassen kann. Wie Staphisagria und Ignatia gehört sie zu den sanften Helferinnen, wenn Liebesbeziehungen immer wieder aus dem Ruder laufen.

Der Natriumtyp ist einfühlsam und verletzlich und bewegt sich durchs Leben wie ein einsamer Engel auf Erden. "Zuviel des Guten", denkt der Mann an ihrer Seite, wenn sie anfängt, ihre positiven Seiten zu übertreiben. "Sie hat eh nichts Besseres vor", denken die Kollegen und stapeln Ordner auf ihren Schreibtisch. Natrium selbst wiederum hofft, dass – wenn sie sich nur nützlich genug macht – sie eines Tages vielleicht doch noch geliebt wird. Der Grundstoff, der in der Homöopathie für Natrium muriaticum verwendet wird, ist Kochsalz – das einfachste und wichtigste aller Gewürze. Zu wenig davon, und die Speise ist fade, zu viel, und sie wird ungenießbar.
 
»Da man uns verletzt hat, errichten wir eine Mauer um uns herum, damit man uns nie wieder verletzt. Und wenn man eine Mauer um sich herum errichtet, ... wird man nur noch mehr verletzt.«
JIDDU KRISHNAMURTI (1895-1986)

NATRIUMS MAUER
Homöopathen bevorzugen den Begriff "Natrium muriaticum" gegenüber "Natrium chloratum", weil die wörtliche Übersetzung (lateinisch murus = Mauer) anschaulich verdeutlicht, in welchem Zustand sich eine Natrium- Frau befindet, wenn sie krank wird: nämlich hinter einer Mauer, hinter die sie niemanden schauen lässt. Zu groß ist ihre Angst vor Demütigung, Spott, Kummer oder Zurückweisung. Niemand mag das gerne.

Aber für Natrium mit ihrer extrem großen emotionalen Sensibilität sind solche Erfahrungen geradezu unerträglich. Und: Sie kann weder vergessen noch verzeihen! Tiefer als andere Menschen wird sie von Kindheit an von ihren Lebensumständen intensiv berührt. Sie ist ein braves Mädchen, das man nicht zu tadeln braucht. Ein einziger missbilligender Blick genügt, um sie zu bändigen.

Natrium macht sich große Gedanken um das, was anderen Menschen widerfährt, und ihnen absichtlich Schmerz zuzufügen, wäre für sie vollkommen undenkbar. "Verletze niemanden", lautet ihr Credo. Und insgeheim hofft sie, dass auch sie dann nicht verletzt wird. So entwickelt sich nach und nach eine empfindsame Persönlichkeit.

Selbst, wenn sie kerngesund ist, bemerkt man an dieser Frau immer eine vorsichtige Zurückhaltung. Sie ist nicht der Typ, der sich aufdrängt oder jemanden anspricht. Lieber beobachtet sie die Dinge aus einer sicheren Distanz und spürt dennoch mit seismografischer Genauigkeit, was gerade im Raum vor sich geht. Sie beteiligt sich nicht selbst am Gespräch. Wenn sie verliebt ist, würde sie das niemals zeigen, im Gegenteil: Dann signalisiert sie eher Desinteresse. Auch Partys mit vielen Menschen machen ihr Angst: Nur wenn sie zu zweit allein ist und Vertrauen gefasst hat, beginnt sie, sich zu öffnen.

Um denSchutzmechanismus des Natrium-Typs noch zu verdeutlichen, können wir ihn mit dem einiger anderer vergleichen: Während sich Natrium hinter ihre Mauer zurückzieht, klebt sich Arsenicum kontrollsüchtig an andere Menschen. Platin dagegen versteckt sich hinter Hochmut. Und Staphisagria versucht permanent auszugleichen und Erklärungen zu finden. So "schützt" sie sich vor Konflikten – selbst dort noch, wo sie eine Beziehung eigentlich unbedingt beenden sollte.

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ÜBER DEN UMGANG MIT VERLUST
Typisch für Natrium-Frauen ist es, dass sie alte Enttäuschungen nicht hinter sich lassen können. Entsprechend pessimistisch reagieren sie auch, wenn andere Menschen verletzt werden oder diesen gar ein großer Verlust droht. Auch bei diesem Thema lohnt sich ein Vergleich mit den anderen Mitteln. Auf die Nachricht etwa, dass der Mann einer Freundin diese verlassen will, reagieren die neun homöopathischen Frauentypen ganz unterschiedlich und ihre Empfindungen gehen weit auseinander:

  • Natrium ist sicher, dass man über einen solchen Schlag nur sehr, sehr langsam hinwegkommen kann – wenn überhaupt.
  • Staphisagria sucht nach Zeichen, dass der andere es vielleicht gar nicht so gemeint hatund die Beziehung wahrscheinlich noch eine Chance hat.
  • Ignatia fängt an, hysterisch zu lachen, obwohl sie eigentlich weinen möchte.
  • Pulsatilla wird um die verlorene Liebe weinen.
  • Arsenicum wird vermutlich fragen, ob die Finanzen geregelt sind. Silicea beschließt insgeheim, nie wieder ein Wort mit dem Verräter zu wechseln.
  • Sepia hat gleich eine ganze Batterie von Begründungen dafür parat, warum Männer nicht verlässlich sind.
  • Platin ist sich sicher, dass sie sich das niemals gefallen lassen würde, dazu ist sie sich zu gut.
  • Lachesis vermutet, dass er eine andere hat.


WER WILL MICH SCHON?
Natrium-Frauen halten sich, vollkommen im Gegensatz zur Realität, für zutiefst wertlos und niedrig. Die Vorstellung, dass irgendein Mensch, sei es ein Mann, eine Freundin oder Kollegen, sie einfach um ihrer selbst willen mögen könnten, ist ihr völlig fremd. Was sollte wohl interessant an ihr sein? Welchen Grund hätte jemand, Zeit mit ihr zu verbringen, einfach nur so? Also schaut sie, wie sie anderen unaufhörlich Gutes tun kann, und es dauert nicht lange, dann haben diese anderen begriffen, dass man Natrium auch nachts um 4 Uhr aus dem Bett klingeln kann, wenn es von der Decke tropft oder man eine Fahrgelegenheit zum Flughafen braucht. Und sie kommt und macht sich nützlich in der unausgesprochenen Hoffnung, dass ihr eines Tages ähnlich Gutes widerfahren möge. Nur wenn sie immer und überall hilfreich einspringt, sagt sie sich, geht sie auch kein Risiko ein, dass man sie eventuell zurückweist. Der Natrium-Typ ist wie ein Supermarkt, in dem sich jeder selbst bedient – ohne jedoch an der Kasse zu bezahlen. Am Ende bleibt sie allein zurück, leer und ausge(t)räumt, ein Opfer des Schicksals und der Umstände, die ihr scheinbar immer alles nehmen, ohne etwas zurückzugeben.

Der unerreichbare Mann
Natrium-Frauen haben eine Tendenz, sich in einen unerreichbaren oder gesellschaftlich unpassenden Mann zu verlieben. Auf diese Weise nehmen sie die Zurückweisung und den Kummer schon vorweg, die sie innerlich ohnehin immer erwarten.

Engel ohne Gleichgewicht

Es ist die große Gabe der Arznei Natrium muriaticum, dass sie einer Frau mit dieser Dynamik hilft, hinter ihre eigenen Kulissen zu schauen. Was in diesem Fall gar nicht so einfach ist. Denn was ist schon falsch daran, anderen Menschen zu helfen? Was gibt es daran zu kritisieren, wenn jemand zu einem steht, in guten und in schlechten Tagen? Wer sollte etwas gegen rettende Engel haben? Vom Grundsatz her natürlich niemand. Selbstlosigkeit, Mitgefühl und Einsatzbereitschaft sind großartige Eigenschaften – sie sind auch das, was den Natrium-Typ im positiven Sinne ausmacht, wenn er kerngesund ist.

Das Problem ist die Motivation: das, was dahinter steckt. Wenn diese Frau ihre innere Balance verliert, verfällt sie in Extreme, die niemandem mehr dienen, am wenigsten ihr selbst. Sie hilft, um nicht einsam zu sein. Sie bringt maximalen Einsatz, um geliebt zu werden. Sie opfert sich auf, um sich – vermeintlich – vor Verletzung zu schützen. Es ist ihr unmöglich, einfach nach Unterstützung zu fragen. Stattdessen gibt sie (immer mehr) Hilfe, um in Wahrheit selbst Hilfe zu bekommen. Und wenn die Hilfe nicht eintrifft, ist sie zutiefst enttäuscht … was ihr Leid wiederum noch weiter verschlimmert.

Sie merkt sich jeden Schmerz und lagert ihn, wie auch alle negativen Ereignisse zuvor, auf ihrer Kummerbank. Wenn Sie also das Gefühl haben, ständig ausgenutzt zu werden und immer mehr zu arbeiten als alle anderen, ist das ein klarer Hinweis auf die Arznei Natrium muriaticum. Dieses Mittel hilft Ihnen, "nein" zu sagen, ohne dass Sie deshalb gleich Schuldgefühle entwickeln müssen.

WENN DIE MAUER IMMER HÖHER WIRD
Irgendwann sieht eine Natrium-Frau nicht mehr, wie sie selbst diese Dynamik erzeugt – auch dann nicht, wenn man es ihr sagt. "Du musst mal an dich denken! Warum tust du nicht mal dir selbst etwas Gutes?" Gute Ratschläge von wohlmeinenden Freundinnen, diesich Sorgen um Natriums tiefe Augenringe  machen, verpuffen im Nichts. Mehr noch: Sie will diese Ratschläge nur äußerst ungern hören! Denn die letzte Bastion moralischer Unangreifbarkeit, die dieser Typ mit seiner scheinbar selbstlosen Fürsorge errichtet, auch noch zu verlieren – das wäre für sie der (vermeintliche) Untergang. Schätzt man ihr Engagement nicht hoch genug, kritisiert es womöglich auch noch, dann hört sie sorgfältig zu und merkt sich jedes Wort, jeden Blick bis zum St. Nimmerleinstag. Es gibt kein Mittel in der Homöopathie, das so nachtragend ist wie Natrium muriaticum.

Wer einer Natrium-Frau einmal nicht gerecht geworden ist, läuft Gefahr, dass sie diese Verletzung niemals mehr vergisst. Fühlt eine Natrium-Frau sich verletzt, drückt jede Faser an ihr aus: "Ich lasse dich nicht mehr an mich heran und du erfährst auch nichts mehr von mir." Ihr Schmerz vertieft sich immer mehr. Sie gerät in eine innere Sackgasse. Die selbst gewählte Einsamkeit erscheint schließlich wie der letzte Schutzbunker. Natrium wird zunächst schweigsam und verschließt sich; in der nächsten Stufe wird sie vorsichtig mit Menschen und beginnt dann, ihre Mauer immer weiter hochzuziehen, bis diese undurchdringlich wird.


DAS IST MIR SO PEINLICH!
Ein typisches Symptom, dass in einer Frau ein krankhafter Natrium-Zustand entsteht,ist auch die Unfähigkeit, vor anderen, selbst sehr vertrauten Menschen zu weinen. Wenn überhaupt, dann schluchzt sie allein in ihrem Zimmer, und jeder Versuch des Trostes macht alles nur noch schlimmer. "Trost verschlimmert" ist ein zentrales Symptom von Natrium, "Trost bessert" dagegen ein typisches Merkmal von Pulsatilla.

Ein weiteres Zeichen, das auf Natrium als Arznei hinweist, ist, wenn eine Frau unter keinen Umständen auf die Toilette gehen kann, sobald sie das Gefühl hat, jemand anderes könnte sie dabei hören. Die Vorstellung, jemand könnte Zeuge werden, wie sie etwas Peinliches tut, ist ihr in diesem Zustand unerträglich. Und peinlich ist alles, womit sie etwas von sich preisgibt: Tränen und Körperausscheidungen sind dafür wie ein Symbol. So übermenschlich gut, wie sie mit anderen tatsächlich ist, wird ihr alles Menschliche bei sich selbst zur großen Bedrohung.


NATRIUM UND DAS SEXUALLEBEN
Natriums Rückzug hinter die Mauer zeigt sich auch in Liebesbeziehungen: Liebe empfindet sie oft als Last. Aber sie würde dennoch nicht "nein" sagen. Sie ist der Typ, der im Bett liegt und an die Decke starrt, während ihr Partner sich an ihr abarbeitet. Oft hat sie sogar Schmerzen beim Geschlechtsverkehr wegen ihrer generell trockenen Schleimhäute; häufig hat sie auch eine explizite Abneigung gegen Sex, ganz besonders, wenn sie in der Beziehung tief verletzt oder gedemütigt wurde. Doch wenn die eheliche Pflicht ruft, macht sie mit – einmal mehr, ohne innerlich tatsächlich beteiligt zu sein.

KEIN ZUGANG MEHR ZU SICH SELBST
Ähnlich wie der Arsenicum-Typ, hat Natrium große Angst vor Eindringlingen, zum Beispiel vor Einbrechern, vor allem aber vor Bakterien. Sie findet allerdings nicht die Krankheit an sich so Furcht erregend. Vielmehr schreckt sie die Vorstellung, sie könnte geschwächt werden und ihren Schutzwall nicht mehr aufrechterhalten. Wie zutiefst abgetrennt sie durch diesen Wall auch von ihren eigenen Bedürfnissen ist, wie wenig sie sich Gutes zugesteht, merkt sie nicht einmal selbst. Wenn sie von ihrem Schmerz, sei er nun seelischer oder körperlicher Art, erzählt, hört sich das für den Zuhörer an, als spreche sie über ein Kochrezept. Selbst ihre schlimmsten Erfahrungen – dass sie als kleines
Mädchen ihre Mutter verlor, dass ihre große Liebe eine andere heiratete – klingen, als sei alles jemand anderem passiert. Diese Haltung spiegelt ihr geheimes Motto wider: "Ich brauche niemanden und nichts – stattdessen helfe ich lieber." So findet sie ihren (typischen Natrium-)Platz in der Welt.

Wenn ihr Zustand weiter fortschreitet, wird sie schließlich wie ein vertrockneter Zweig, der keine nährenden Säfte mehr aus der Erde aufnehmen kann, und dies zeigt sich auch in einer großen Trockenheit ihrer Körpergewebe. Von der inneren Einsamkeit ist es dann nur noch ein Schritt zur Depression. Sie sitzt allein in ihrem Zimmer, stellt sich die allertraurigste Musik an und schwelgt in ihrem Kummer. Doch auch wenn dieser Kummer chronisch wird, bricht Natrium nicht zusammen. Sie ist von Haus aus ungeheuer belastbar – ganz anders als Ignatia: deren Nerven flattern schon beim kleinsten Auslöser.

 

DIE SCHLEUSEN ÖFFNEN SICH
Erst durch die Arznei werden Natriums Schleusen geöffnet, und nicht seltenfließen dann erst einmal endlos Tränen. Sie beginnt zu begreifen: Gerade weil sie ständig im Gewand des Helfers daher kommt, reibt sie im mer wieder Salz in ihre Wunde, und die entsteht aus der verdrehten Annahme: "Ich bin nur gut, wenn ich mich nützlich mache."

Beim Natrium-Typ fällt einem unwillkürlich das Märchen vom hässlichen Entlein ein, das von seiner Familie verstoßen wird. Egal, was es tut: Niemals wird es Anerkennung finden, sich zugehörig fühlen oder die Welt als einen vertrauenswürdigen, nährenden und schützenden Ort empfinden. "Mit mir stimmt etwas nicht", denkt es und geht vorsichtshalber auf Abstand. Alles an dieser Frau wirkt deshalb ein wenig unbeholfen. Sie ist meist schlank mit einem auffallend zierlichen Hals. Ihre Haut ist fein, bisweilen scheinen die Adern hindurch. Ihre schmalen Lippen können in späteren Jahren verhärmt wirken. Erst durch den symbolischen Prozess des sich Sehens im Wasserspiegel – und genau dies wird durch die Arznei Natrium muriaticum ermöglicht – entdeckt das Entlein, dass es in Wirklichkeit ein wunderschöner Schwan ist. Es kann damit aufhören, die eigene Gefühlswelt ständig zu verbarrikadieren. Das Festhalten an längst vergangenem Kummer, die innere Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit können schließlich gehen. Je näher der Natrium-Typ dieser Erlösung kommt, umso mehr muss er weinen … und jeder Tropfen höhlt die Steine seiner mit altem Schmerz verkrusteten Mauer.

 

AM ENDE EIN NEUANFANG
Durch die Arznei werden die Sichtweisen von Natrium nicht verändert; sie werden vielmehr in ein anderes Verhältnis zueinander gesetzt. Die eigentliche Essenz und Ausstrahlung des "guten Engels" kann sich wieder unverfälscht zeigen, weil er bereit ist, sich selbst mit Mitgefühl zu begegnen und sich nicht länger eine geradezu unmenschliche Stärke abzuverlangen. Sein neues Bewusstsein für den jetzigen Augenblick verstärkt seine Schönheit, statt den Moment mit Wehmut zu verdunkeln. Wie bei einem Puzzle ordnen sich die Teile, und am Ende versteht Natrium, welch großen Wert ein Herz wie ihres hat, auch ohne, dass sie Raubbau damit treibt.

DIE MEIST VEREORDNETE ARZNEI
Das Prinzip von Natrium trägt jeder Mensch von Natur aus in sich. Denn Salz ist im Leben enthalten: im Fruchtwasser, in dem ein Baby heranreift, im Körper, der zu fast 70 % aus Wasser besteht. Oft wird eine Natrium- Symptomatik dadurch ausgelöst, dass Menschen immer wieder zu viel Salz zu sich nehmen, bis schließlich das feine biochemische Gleichgewicht des Körpers durcheinander gerät. Nahezu jede Frau muss auf die eine oder andere Weise durch die Aspekte dieser Arznei gehen: die Trauer über Verluste, die nicht zu ändern sind, die Erkenntnis über die Vergänglichkeit aller Dinge, den Schmerz über die Flüchtigkeit des Glücks.

Natrium ist der Typ, mit dem man Pferde stehlen kann: eine wunderbare, herzoffene Freundin. Sie hat tiefes Mitgefühl mit Menschen, die Kummer haben. Es gibt kaum eine einfühlsamere Zuhörerin. Geheimnisse gibt sie niemals preis, denn sie weiß, wie schmerzhaft und beschämend ein solcher Verrat wäre. Ihre hohe Moral und ihre Berührbarkeit für die Bedürfnisse von Kindern zeigen sich, ohne dass sie – unausgesprochen – Gegenleistungen erwartet. Natrium achtet die Bedürfnisse anderer Menschen grundsätzlich höher als die eigenen, aber wenn sie gesund ist, geschieht dies nicht auf eine neurotische Weise ("Ich bin nichts wert"), sondern aus der Art von Selbstvergessenheit heraus, die andere Menschen an die erste Stelle setzt.

»Rücksichtslosigkeiten, die edle Menschen erfahren haben, verwandeln sich in Rücksichten, die sie erweisen.«
MARIE VON EBNER-ESCHENBACH (1830 – 1916)

Eine gesunde Natrium-Frau ist oft sehr engagiert in sozialen Bereichen. Sie bleibt länger, arbeitet härter, und sie hat einen untrüglichen Radar für das Leid anderer Menschen. Und sie hat gelernt, gut für sich selbst zu sorgen, damit sie gut für andere sorgen kann. Ihre Seele hat die Kraft des Verzeihens entdeckt.

Symtome von Körper und Seele

Typische Auslöser der Beschwerden:
Kummer, Verletzung, Verlust, Zurückweisung, Trost.


Symptome und Anwendungsgebiete:

  • Überempfindlichkeit gegen alle Arten von äußeren Einflüssen
  • Hass gegen Personen, die Sie früher verletzt haben
  • Depression
  • Bei Erschöpfung und Müdigkeit
  • PMS (prämenstruellem Syndrom) mit Reizbarkeit
  • Kopfschmerzen oder Migräne „wie mit Nadeln“
  • Heuschnupfen und Erkältungen, die mit heftigen Niesattacken beginnen
  • Herpesbläschen, vor allem an den Lippen
  • Starkes Verlangen nach Salz
  • Abneigung gegen schleimige Speisen
  • Wasser lassen ist unmöglich, wenn jemand sie hören kann
  • Inkontinenz durch Husten, Lachen, Niesen
  • Trockenheit aller Schleimhäute
  • Schmerzen beim Sex
  • Schlaflosigkeit durch Gedankenandrang
  • Struma, hauptsächlich Schilddrüsenüberfunktion
  • Leicht reizbarer Darm

Besonderheiten:

Wenn der Natrium-Typ ans Meer fährt, werden seine Emotionen derartig aufgewühlt, dass sich seine Beschwerden entweder bessern – oder sogar noch verschlimmern. Bei Wärme und Sonnenschein ist Letzteres nahezu immer der Fall.


Modalitäten: Die Beschwerden bessern sich durch Aufenthalt im Freien, Ruhe, Fasten, am Meer, enge Kleidung, langes Reden, Schwitzen, Druck. Schlechter: morgens, in der Sonne, nach der Regelblutung, beim Sex, durch Trost, am Meer, Geräusche und Musik, bei Genuss fetter saurer Speisen, bei Hitze.

 

Aus "Die 9 großen Frauenmittel der Homöopathie",

Katrin Reichelt / Dagmar Uhl, GU

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