GLOBULiX Portrait Hans Sigl

Der Bergdoktor, ein Globuli-Fan

von Hans-Heinrich Reichelt

Postkartenidylle. Leuchtend blauer Himmel, saftig grüne Wiesen – und dazwischen der „Wilde Kaiser“ mit seinem 2344 Meter hohen Gipfel. Majestätisch, grandios, beschützend. So etwas wie ein großer, guter Freund für all jene, die das ZDF einschalten und sich den Quotenrenner Dr. Martin Gruber, den „Bergdoktor“ in ihr Wohnzimmer holen. Einen erfolgreichen Chirurgen, der in der Notaufnahme einer New Yorker Klinik gearbeitet hat und dann nach vielen Jahren in sein heimatliches Bergdorf am „Wilden Kaiser“ zurückgekehrt ist.

 

„Ich arbeite da, wo andere Urlaub machen“, sagt Hans Sigl alias Dr. Martin Gruber, der gerade die sechste Staffel vor dieser Traumkulisse dreht und deutet auf die großartige Berglandschaft. „Und das nun schon seit sechs Jahren!“ Jetzt sitzt er neben mir – auf der Terrasse des Hotels „Der Bär“ im idyllischen Ellmau.

Was ist das für ein Typ, der uns aus der Realität in die heile Bergwelt (ent)führt? Einer mit Ecken und Kanten? Seine Augen blitzen. Oder einer, der vielleicht auch privat gern ein Doktor wäre?  „Auf keinen Fall!“, wehrt er ab. „Ich habe Freunde, die Ärzte geworden sind. Ich bewundere sie sehr, ihre Kunst, die  Verantwortung, die sie tragen. Ich ziehe den Hut davor – aber für mich wäre das nichts.“ Dennoch: Die Themen,  die jeweils in der ZDF-Serie dargestellt werden, die sind ihm wichtig.

 

Empfehlen Sie diese Seite auf:

WAS UNTERM STRICH WIRKLICH ZÄHLT

Er findet, es kann nicht schaden, sich beizeiten ein paar Gedanken zu machen. Zum Beispiel über Organspende: „Es ist doch furchtbar, dass so viele auf der Warteliste sterben – nur weil es nicht genug Menschen gibt, die bereit sind, ihre Organe zu spenden. Diejenigen, die keinen Spenderausweis haben, würden bestimmt anders denken und handeln, wenn sie oder ihre Kinder plötzlich in eine Notsituation gerieten und ein Herz oder eine Leber bräuchten!“ Klar, dass in seinem Geldbeutel so ein Spenderausweis steckt. „Wenn jemand nach meinem Tod etwas mit meinen Organen anfangen kann … bitte sehr.“ 

 

SEIN WORT HAT GEWICHT, ALS MENSCH UND ALS SCHAUSPIELER

Thema Blutspende: „Ich rufe alle Menschen auf, Blut zu spenden. Auch das ist ein Beitrag, Leben zu retten. Gibt es etwas Wichtigeres? Nein!“ Thema Homöopathie: „Ich bin ein absoluter Fan!“ Hat der „Berg­doktor“ schon mal eine OP live gesehen? „Nur durch die Scheibe“, gibt er zu, „als junger Zivi in einer Innsbrucker Klinik.“ Für seine Rolle bekommt Sigl ein spezielles medizinisches Coaching. „Wir haben eine Anästhesistin als medizinische Fachberaterin, die auf jeden Handgriff achtet.“ Einmal allerdings muss sie etwas übersehen haben – einen Fehler beim Blutabnehmen. „Da hat es einen allgemeinen Aufschrei gegeben! Und ich hab daraufhin bei ‚Markus Lanz’ an einem Dummy zeigen müssen, wie es richtig geht.“

Helfen auch im "richtigen" Leben

Der (Dreh-)Alltag des TV-Arztes ist kaum weniger anstrengend als der eines richtigen Doktors: Drehtage von morgens früh, die oft bis spät in den Abend dauern. Mit dem Helikopter geht’s auf  eine hochgelegene Hütte, zur Bergung von Patienten. Oder er dreht im Krankenhaus Ruhpolding, hat  Aufnahmen auf der Intensivstation in Kiefersfelden. „12, 14 Stunden sind keine Seltenheit.“ Hans Sigl ist ein Mann mit vielen Gesichtern, nicht nur in der Erfolgsserie – lustig und komisch, manchmal aufbrausend und wütend, gesteht er ein. Dann wieder nachdenklich, liebenswürdig und mitfühlend. Mit einer Leidenschaft für Menschen, die Hilfe brauchen.

Seit knapp einem Jahr ist der Schauspieler Botschafter für die Björn Schulz Stiftung. Bundesweit hilft sie Familien mit Krebs- und chronisch Kranken sowie schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sigl: „Ich bin sehr stolz auf diese Aufgabe. Ich hab schon helfen dürfen, dass wir innerhalb kurzer Zeit rund 150.000 Euro zusammengetragen haben.“ Wie das? „Bei Kai Pflaume habe ich beim Starquiz mal 50.000 Euro gewonnen, die ich der Stiftung gespendet habe. Und gemeinsam mit einem Freund konnte ich arrangieren, dass sich Unternehmen beim Bau eines Nachsorgehauses am Chiemsee mit 100.000 Euro in bar bzw. in Sachspenden engagiert haben.“ 

Vier Kinder, die ein Vorbild brauchen

Ist die Stiftung auch zu Hause, in seiner Patchworkfamilie mit vier Kindern ein Thema? „Klar“, nickt er. „Ich erkläre ihnen, wie wichtig es ist, Hilfe zu geben – und wie dankbar man sein kann, wenn man gesund ist. Gesundheit ist wirklich das höchste Gut. Das sagt man nicht nur, das ist tatsächlich so.“
Er schaut über das Tal, über die kleine Kirchturmspitze in Ellmau hinüber zum ‚Wilden Kaiser’.  Dort auf dem Golfplatz warten seine Kinder, die nach dem Interview noch ein paar Löcher mit ihm spielen wollen. Tauchen, Bogenschießen, Skifahren – auch damit hält er seine 1,90 Meter fit.

Auf dem Golfplatz wartet mit den Kindern seine Frau Susanne,  eine Fotografin, die sein kantiges Profil auf ihren Bildern besser zur Geltung bringt als irgendjemand sonst. Er traf sie zufällig, am Frankfurter Airport vor einem Flug nach Mexiko. In der Warteschlange lernten sie sich kennen, inzwischen sind sie seit drei Jahren verheiratet: „Sie ist die wunderschönste Fee in meinem Leben.“ Die Familie lebt in der Nähe von München am Ammersee. Am Wochenende, wenn die Dreharbeiten ruhen und die Praxis des Dr. Martin Gruber geschlossen ist, dann ist Familientag. Und dazu gehört natürlich Sport. „Ich golfe nicht nur gern“, sagt er, „ich schwimme, fahre Rad und jogge.“ Mannschaftssport? Der „Bergdoktor“ lacht: „Nein, nicht mehr. Als Junge habe ich beim Fußballspiel einem anderen Jungen das Nasenbein gebrochen. Er war mit der Nase dort, wo ich gerade den Fuß hatte. Ich wurde daraufhin vom Platz gestellt und bekam für immer die rote Karte.“

 

GEDULD HAT ER ERST LERNEN MÜSSEN

Inzwischen hat er gelernt, sein bisweilen hitziges  Temperament besser zu zügeln. Außer vielleicht, wenn einer auf der Straße vor ihm lang schleicht, oder wenn bei gewissen schwedischen Möbeln immer wieder eine Schraube locker ist. Meditation hat ihm geholfen, gelassener zu werden.

„Es ist zwar hart, sich nach einem langen Tag dazu aufzuraffen, aber wenn ich dann meditiert hab, spüre ich, wie gut mir das tut.“ Aus dieser Selbsterfahrung heraus ist ein meditatives, aus fünf CDs bestehendes Hörlabel – der "Hörfreund" – entstanden. Ein befreundeter Psychiater hat die Texte entwickelt – Hans Sigl hat sie gesprochen. „Das große Ganze wohnt in uns allen – und darauf muss man vertrauen“, sagt er.

Man muss zweimal hinschauen, um sich in einem solchen Bär von einem Kerl eine sanfte Seele vorzustellen. Doch genau dieses Vertrauen erweckt er offenbar auch in der Welt seiner Fans, die nach Ellmau kommen, um den zu erleben, den sie als den heilbringenden Doktor aus dem Fernsehen kennen. Die Atmosphäre der Bergwelt allein wirkt auf sie wie ein Garant für ein Happy End.  So wie für die beiden Liebenden, die wegen ihrer Begeisterung für den „Bergdoktor“ in Ellmau geheiratet und sich vor der Praxis von Dr. Martin Gruber haben fotografieren lassen. „Die Bilder haben sie mir gemailt – und  ich habe mich darüber riesig gefreut.“ Mehr Infos: www.hanssigl.com


(Text: HHR, Fotos: ZDF Thomas Schumann)

Hans Sigls Homöopathie

Hans Sigl, TV-Doc mit homöopathischer Hausapotheke: „Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass die Bandbreite von Erkrankungen und Schwächungen des Körpers, die mit Homöopathie erfolgreich zu behandeln sind, sehr groß ist. Mein Beruf bringt sehr viel Stress und Anspannung mit sich. Einschlafprobleme kann ich mit Globuli lösen – außerdem reagiert mein Magen-Darmbereich positiv auf Hahnemanns Medizin.“ Werden auch die Kinder homöopathisch behandelt? Sigl: „Immer, bevor man in die Antibiotika-Kiste greift. Ob Übelkeit oder Fieber oder Schmerzen beim Zahnen – die Kinder bekommen Homöopathie.“ 

GLOBULiX-Fans!

NEU: Dein Gluten-Ratgeber

www.flourrebels.com: Dein glutenfreier Gourmet-Shop

Globuli: erste Wahl für Kids!

Erfahrungsmedizin: Schätze der Frauen-Homöopathie 

Starker Partner: emotionale 

Aromatherapie 

Entwicklungshelfer Ärzte ohne Grenzen

Chefredakteurin Katrin Reichelt & Friends bloggen

BESTSELLER

Guter Rat für Einsteiger:

Die magische 11 der Homöopathie

K. Reichelt, S. Sommer,

GU, 12.99 Euro

Globuli bei Angst & Burnout 

HOMÖOPATHIE-EXPERTIN

HP Petra Hofmanns Blog

Homöopathische Mittel bei apo-rot. Große Auswahl & kleine Preise!

Bauchgefühl: ganzheitliche Strategien bei Gluten-Intoleranz

Laufen macht fit, sagt die Uni Harvard. Am schönsten ist es auf dem Golfplatz

Es gibt noch viel zu tun: sanfte Medizin für alle 

EINFACH GESUND

Die 12 wichtigsten  Hausmittel  auf einen Blick

ALTERNATIVEN

Ein Plädoyer für komplementäre Medizin: Globuli statt Pillen,

K. Reichelt, S. Sommer,

GU, 9.99 Euro, Kindle

KOLUMNE

Your Homeopathy Guide in English

NACHLESE

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© GLOBULiX® Katrin Reichelt/Hans-Heinrich Reichelt 2012 |Wunderbare Jahre Verlag