GLOBULiX Portrait Esin Rager

Auf ein Tässchen Tee

von Hans-Heinrich Reichelt

Sind Sie Teetrinker? Ja? Nein? Manchmal? Wie immer Ihre Antwort auch lautet: Hier lernen Sie eine Frau kennen, die eine neue internationale Teekultur geschaffen hat. „Meine Babys“ nennt die Hamburgerin Esin Rager die 25 Teearten, die sie gemixt hat. Und jedem Einzelnen hat sie einen fantasievollen Namen gegeben.

 

AM ANFANG NICHTS ALS FANTASIE

„Istanbul Nights“ und „Orange Safari“, „Team Spirit“ und „Maybe Baby“: Nehmen Sie sich Zeit für ein Tässchen Tee mit Esin Rager, eine Unternehmerin mit internationalen Wurzeln: Tochter eines türkischen Diplomaten und einer deutschen Erzieherin, in den USA geboren, in Russland eingeschult, in Österreich zur Schule gegangen, in Paris studiert, in Hamburg geheiratet. Sie lacht und sagt: „Ich lebe eben multikul-tea …“ Sie ist die Chefin von „samova“ in Hamburgs Hafencity. Dieses Unternehmen gibt es nur deshalb, weil ihr der Tee, den sie trank, eigentlich nie so richtig schmeckte. „Aus Tee und Kräutern musste doch mehr zu machen sein, als das, was die Teekultur anzubieten hat“, dachte sie sich vor gut zehn Jahren und begann damit, selbst zu mixen. „Ich hatte schlichtweg die Idee, dass das Image von Tee nicht immer etwas mit Jugendherberge, Krankenhaus, Frier-attacken und langweiligem Lebensstil zu tun haben muss.“


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Unterstützt wurde sie von Freunden und besonders von ihrem Mann Stefan Rager, dem einstigen Schlagzeuger der Hamburger Popband „The Jeremy Days“ und heutigem musikalischen Leiter am Berliner Ensemble. „Druide“ nennt sie ihn liebevoll, weil er von all seinen Reisen neben tollen Erlebnissen auch Kräuter mitbrachte. Zutaten hatte sie also  genug! Das, was sie daraus kreierte, begeisterte ihre Freunde, die sie hin und wieder nach Hause einlud. Die tranken und schwärmten: „Toll!“ – „Der schmeckt ja super.“ – „Kann ich mal das Rezept haben?“ Der große Test jedoch kam bei einer Tee-Party im Hamburger Hotel Atlantic. Esin Rager hatte 100 Menschen mit ihren Kindern eingeladen. Es kamen fast 400, „… und am anderen Tag“, erinnert sie sich, „stand das Telefon nicht mehr still.“ Das war die Geburtsstunde von „samova“!


EIN KLEINES, FEINES UNTERNEHMEN

15 Menschen arbeiten heute in dem kleinen, feinen Unternehmen, erwirtschaften einen Jahresumsatz von 1,5 Millionen Euro – Tendenz steigend!
Was ist das wahre Geheimnis dieses Erfolges? Ganz einfach: Esin Rager hat den richtigen Riecher. Sie lacht: „Die Mischung ist es“, und nennt ein paar Beispiele aus ihrem Teesortiment: „Dieser leichte und osmanische Frische-Kick von ,Istanbul Nights’ zum Beispiel versetzt den Genießer direkt in die Trendmetropole Istanbul.“ Die Zutaten, die dieses Gefühl auslösen: schwarzer Tee, Ceylon und Darjeeling, Anis, Hibiskus, Ingwer, Zimt, Kümmel, Kardamom, Pfeffer und Koriander. Der „Alberta Rodeo“ entstand für die Kanadische Provinz Alberta am Fuße der Rocky Mountains und ist eine würzig-fruchtige Mischung für kanadische Cowgirls. Zutaten u. a.: Cranberries, Olivenblätter, Sandelholz, Tomatenflocken, Brombeerblätter, Kaktus- und Rosenblätter.
„Team Spirit“ erblickte zur Fußball-WM 2006 das Licht der Welt. „Er steht für Mannschaftsgeist, den richtigen Kick und den guten Pass.“ Zutaten u. a.: Grüner Tee, Lemongras, Karottenflocken, Orangenschalen, Gingkoblätter, Ringelblumenblüten, Süßholzwurzel, indisches Basilikum.
„Maybe Baby“ ist nicht nur wunderbar fruchtig-frisch für Erwachsene: „Wir nennen ihn auch Kindertee, weil ich ihn mit meinem damals dreijährigen Sohn Can entwickelt habe.“ Zutaten: Hibiskusblüten, Sultaninen, Rote-Beete-Würfel, Ananas, Hagebutte, Apfelstücke, Süßholzwurzel. 

Die Naturrohstoffe, aus denen all die aromatischen Kunstwerke entstehen, importiert Esin Rager aus der ganzen Welt: Indien, China, Südamerika. Doch sie importiert nicht nur – ihre Tees gehen auch hinaus in die Welt, zu Kunden in den Vereinigten Staaten, in Japan, Taiwan, in Asien. Ein Scheich aus Abu Dhabi lässt regelmäßig „Magic Gold“ in die Emirate einfliegen, ein Mix aus Blattgold, Rosenblättern, Safran und einem besonders edlen schwarzen Tee aus China. Esin Rager: „Mitglieder der Königsfamilie hatten von uns,  den verrückten Hamburger Teeentwicklern, gehört, mit uns Kontakt aufgenommen und bestellt. Der von mir kreierte Tee wird von der Königsfamilie als Zeichen von Dankbarkeit und Freundschaft verschenkt.“ Prominente samova-Trinker gibt‘s natürlich auch in Deutschland. Herbert Grönemeyer lässt Tee bei Esin Rager bestellen, ebenso TV-Star Jörg Pilawa, die Schauspielerin Jessica Schwarz für ihr Hotel im Odenwald und das Hamburger Koch-Genie Tim Mälzer für seine Restaurants.

 

IHRE TEA-PARTYS SIND LEGENDÄR

Ein durchschlagender Erfolg ist auch die „Rent-a-Tea-Jay“-Aktion der Firma. Was muss man sich darunter vorstellen? Die Chefin: „Wir machen Ihr Wohnzimmer zur Tee-Lounge, Ihre Firma zur Wellness-Oase, Ihre Hochzeit zur Cocktail-Lagune oder den Geburtstag Ihres Sprösslings zum Eistee-Kreativlabor. Mit anderen Worten: Unsere moderne Teekultur kommt direkt ins Haus. Unsere Tea-Jays beraten, schulen, mixen, unterhalten an Ihrem Wunschort, weltweit und ohne kreative Grenzen.“ Ein Tea-Jay-Team ist nach Japan geflogen, um bei einer Automesse Tee anzubieten. Esin Rager: „Ich hatte kürzlich fast Tränen in den Augen, als mir eine Kundin erzählte, ihr 13-jähriger Sohn habe sich zum Geburtstag eine E-Gitarre gewünscht – und ein paar unserer Tees.“ Das „manager magazin“ kürte Ragers Unternehmen und ihre Philosophie zum „Trendsetter auf dem Markt“. Und welchen Tee mag sie selbst am liebsten? „Ich liebe sie natürlich alle …“ Aber auch die Chefin, die am Tag mehrere Liter trinkt, muss sich entscheiden. Deshalb startet sie den Tag mit der Bio-Kräutermischung „Total Reset“: mit griechischem Bergkraut, Fenchelsamen, Karottenflocken, Salbeiblättern und Orangenstücken. Nachmittags genießt sie außer einem Tässchen Bio-Pfefferminztee öfter den „Space Cookie“: „Dieser würzig-leichte Bio-Chai-Mix entführt einen regelrecht auf den Planeten Relax. Feinste Kakaoschale, Fenchel, Ingwer, Süssholzwurzel, Anis, Zimt und andere erlesene Gewürze.“ Mehr Infos: www.samova.net


(Text: HHR, Fotos: samova.net)

Esin Ragers Homöopathie

Homöopathie passt zu Esin Ragers Lebensstil, in dem sich alles um naturbelassene, reine Zutaten und Kräuter geht. „Mein Mann Stefan befasst sich seit vielen Jahren mit Naturheilkunde und Hahnemanns Medizin – er hat mich dazu gebracht“, erzählt samova-Chefin Esin Rager. „Mittlerweile vertraut die ganze Familie der Homöopathie.“
Ganz bewusst hat sie die positive Wirkung dieser Heilmethode zum ersten Mal vor 12 Jahren wahrgenommen. „Bei der Geburt meines ersten Sohnes hat die Hebamme mir Globuli gegeben, um die Wehen zu unterstützen. Wunderbar, kurz danach war das Baby da!“ Esin Rager weiter: „Ich habe immer Arnica bei mir. Und unsere Nachbarin, eine Engländerin, schwört ebenfalls auf die Homöopathie. Sie hat eine große Hausapotheke und berät uns.“ So auch kürzlich, als Esin Rager unter einer Augenreizung litt. „Nach einer homöopathischen Behandlung war das Problem gelöst. Ich hatte wieder den vollen Durchblick.“

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