GLOBULiX Portrait Claudia Kleinert

Globuli bei Hochs & Tiefs

von Hans-Heinrich Reichelt

Oft hat sie trübe Nachrichten, wenn sie abends zu uns ins Wohnzimmer kommt. Nieselregen oder Nebelschwaden, Dauerfrost oder Dauersturm, Eisregen und Eisglätte, Gewitter, Blitz und Donner. Es spielt keine Rolle. Denn wenn ARD-Wetterfee Claudia Kleinert auf dem Bildschirm erscheint, dann geht die Sonne auf!

 

WETTERFESTIGKEIT IN ALLEN LEBENSLAGEN

Da kann es draußen gegen die Scheiben prasseln, da kann sie nicht enden wollende Tiefausläufer ankündigen: Man ist gefangen von ihrem „Wetterleuchten“ bei der ARD. Wir haben mit ihr gesprochen. Über das Klima, das Wetter, über das Leben, über die Hochs und Tiefs, die den Alltag begleiten. Hat sie selbst ein „Lieblingswetter“? „Ach“, gesteht sie, „bei tagelangen tief hängenden Wolken werde ich natürlich auch irgendwann mal meckerig. Aber wenn dann zwischendurch mal der Himmel aufreißt und herrlich blau leuchtet, ist alles wieder gut. Grundsätzlich gilt natürlich: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung …“ Wir stellen die Frage, die uns alle bewegt: „Wie lange im Voraus lässt sich das Wetter tatsächlich in die Karten gucken?“ Antwort: „Das hängt vom Wetter ab …“ Das bedeutet im Klartext: „Wenn sich ein Hoch verankert hat, kann man schon eine klare Prognose für sieben Tage abgeben. Ansonsten gilt: Drei Tage kann man zu 60 bis 70 Prozent im Voraus einschätzen, die Treffsicherheit für einen Tag liegt bei 95 Prozent.Voraussagen wie ,Der Sommer oder der Winter wird …‘ sind völliger Unfug.“

 

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ERSTENS KAM ES ANDERS …

Eine Karriere als Wetterfee war alles andere als geplant: „Mit 16 wollte ich Tierärztin werden. Als es dann mit großen Schritten auf das Abi zuging, merkte ich aber, dass mir Mathematik sehr viel Spaß macht, und so begann ich eine Banklehre. Weil ich nach zwei Jahren bei der Deutschen Bank immer noch nicht so ganz sicher war, ob ich BWL, Philosophie oder eventuell doch Medizin studieren sollte, blieb ich erst einmal als Kundenberaterin dort.“

Nebenbei arbeitete sie beim Westdeutschen Rundfunk als Ansagerin und durch Zufall landete sie dann beim „Wetterkanal“. „Das Wetter ist eine faszinierende Sache“, sagt die Frau, deren Arbeitsplatz in der Nähe von St. Gallen, hochoben auf dem Berg Gäbris liegt. Hier, mit einem grandiosen Blick auf den Bodensee, werden alle Wettersendungen produziert

Licht und Schatten gleichermaßen

Eine Bilderbuchkarriere, eine Bilderbuchfrau. Aber auch eine Frau, die die Schattenseiten des Lebens erlebt hat und mit ihnen lebt. Ihre Mutter starb mit nur 42 Jahren an Krebs. Ihr Vater, ein Bundeswehr-Offizier, erlag mit 54 Jahren der ALS-Krankheit (Amyotrophe Lateralsklerose) – die tödliche Erkrankung, an der auch der berühmte Maler Jörg Immendorf litt. „Es war so grausam, mit ansehen zu müssen, wie innerhalb so kurzer Zeit aus einem sportlichen, durchtrainierten Mann ein Pflegefall wurde“, sagt Claudia Kleinert, die ihrem Vater bis zuletzt zur Seite stand.

Mit dem Tod der Eltern kam auf Claudia Kleinert eine weitere Aufgabe zu: Die Betreuung ihres körperbehinderten Bruders Stephan, der zwei Jahre jünger ist als sie. „Mein Bruder“, erzählt sie, „ist meine Sonne, weil er so viel leistet. Er ist Spastiker und sprachbehindert. Obwohl andere ihn nur sehr schwer verstehen, kann er sich verständigen. Ich bewundere ihn, wie er das alles schafft. Er arbeitet in einer Kölner Behinderten-Werkstatt, versorgt sich selbst und reist sogar allein zu mir in die Schweiz.“ Stille. Dann sagt sie: „Da ich das große Glück hatte, ganz wunderbare Eltern zu haben, versuche ich ein bisschen von dem, was mir alles mitgegeben wurde, an andere Menschen weiter zugeben.“ Und da sind außer dem Bruder noch Menschen in Äthiopien, die sich auf ihre Hilfe, Unterstützung und Nächstenliebe verlassen können.

 

Erfahrene Liebe weitergeben

 

Claudia Kleinert ist Botschafterin der Kindernothilfe. „Das war wie eine Fügung! Ich hatte gerade beschlossen, eine Patenschaft für ein Kind in Afrika zu beantragen, als ich am gleichen Tag eine Anfrage von der Kindernothilfe bekam, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, mich als Botschafterin zu engagieren.“

Seitdem weist sie in vielen TV-Sendungen auf die Not in Afrika hin, nutzt ihren Promistatus, um Menschen aufmerksam zu machen und sie wachzurütteln. Sie schickt Gelder, die sie bei Promi-Quiz-Sendungen gewinnt. „Wir können nun mal kein Regime ändern, aber wir können Organisationen helfen, die sich ohne großen Verwaltungsapparat, aber mit Herz und Leidenschaft für andere einsetzen.“

 

HAWI – IHR PATENKIND IN AFRIKA

Im letzten Jahr hat sie ihr Patenkind persönlich besucht. „Ein Mädchen – mittlerweile ist sie 14 Jahre alt. Eine wunderbare, kluge, intelligente junge Frau, die jeden Tag mit unendlich viel Lebensfreude beginnt. Erst wollte sie Pilotin werden, dann Marathonläuferin – für die Zukunft meiner Hawi wünsche ich ihr ein selbstständiges, unabhängiges Leben.“
Von der Organisation „Lebenshilfe NRW“ wurde sie ebenfalls zur Botschafterin ernannt. Dort setzt sich Claudia Kleinert für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung ein. „Wir sind Wald“ ist eine Kampagne, die Claudia Kleinert auf eine besondere, ganz persönliche Weise am Herzen liegt: „Ich bin mit meinem Vater oft im Wald gewesen. Er hat mir jeden Baum erklärt. Wald ist etwas für die Seele. Es ist schön, dort zu laufen, die Ruhe zu genießen. Ich möchte, dass viel mehr Kinder im Wald sind. Sie wissen gar nicht, was ihnen sonst entgeht.“

„Barfuß oder Lackschuh“: Das ist die Devise, nach der Deutschlands beliebteste Wetterfee lebt. „Ich bin kein Mensch für halbe Sachen“, sagt die Frau, die neben all ihren Engagements auch noch sehr erfolgreich Firmenevents moderiert. Dass ihr Auftragsbuch so dicht gefüllt ist, hat gute Gründe. Als diplomierte Betriebswirtin verfügt sie auch über kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Kompetenz: „Ich setze mich einfach gern sehr intensiv mit Themen auseinander. Wenn ich 100 Prozent Wissen benötige, versuche ich 150 Prozent zu haben.“

 

ENTSPANNUNG BEIM LESEN UND SCHREIBEN

Und wie entspannt sie sich? "Ich lese für mein Leben gern. Ein schönes Buch ist meine Insel.“ Geht sie abends also mit dem heruntergeladenen Buch ins Bett? „Um Gottes Willen“, ruft sie, „ich muss ein Buch in der Hand haben. Ich verknicke Ecken, ich mache mir da Notizen. Bei mir lebt ein Buch.“ Sie hat sogar selbst mit zwei anderen Frauen ein Kinderbuch geschrieben: "Auf der Arche ist der Jaguar Vegetarier" – eine neue Version der Arche-Noah-Geschichte (edition chrismon). Infos: www.claudiakleinert.de

Claudia Kleinerts Globuli-Bekenntnis

„Ich schwöre auf Homöopathie. Wenn das erste Kratzen kommt, helfen mir Globuli gegen Halsweh. Ich nehme jede Stunde fünf Kügelchen und damit kann ich dann die Mandelentzündung noch abwiegeln, so auch beim ersten Niesen gegen Schnupfen. Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt, dass man mit so kleinen Dosen im Körper so viel bewirken kann. Deshalb nutze ich Hahnemanns Medizin auch nicht nur, wenn es um Erkältungen geht, sondern ich setze die Globuli auch dann erfolgreich ein, wenn ich mal wieder von meinen Muskelproblemen in der Schulter und im Nacken geplagt bin, weil ich viel am Computer sitze und mich dabei natürlich auch verspanne. Ich bin auf die Homöopathie gekommen, weil mir Freunde vor langer Zeit dazu geraten haben. ‚Nimm mal Globuli, du wirst sehen, wie schnell es Dir danach besser geht.‘ Sie haben Recht behalten. Ich glaube natürlich auch an die Wechselwirkung Körper und Seele – d. h.: Wenn es meiner Seele nicht gut geht, randaliert mein Körper. Dann fahre ich gern ein, zwei Gänge zurück und tanke wieder neue Kraft.“

 

Text: HHReichelt, Fotos: ARD, fotolia, www.kindernothilfe.de, KR

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