Allein unter Feinden

Der Allergie-GLOBULiX

Allergie, Gräser, Pollen, Birken, Frühling, Weizen, Globuli, Homöopathie Mit Klick aufs Bild zum aktuellen Pollenflugkalender

von Katrin & Hans-Heinrich Reichelt

Wir wünschten, wir könnten sagen, dass es sie gibt: die magische Formel, die allen Allergien ein Ende bereitet. Doch so, wie sich alle Allergien unterschiedlich zeigen – Ort, Art, Zeitpunkt, Umstände, Schweregrad – braucht jeder Mensch seinen eigenen Weg, um sich aus seiner Hypersensibilität zu befreien … wenigstens zeitweise.

 

Nahezu 40 Prozent aller Menschen in Europa leiden an irgendeiner Form von Allergie oder Intoleranz: Pollen, Hausstaub, Tierhaar, Nahrungsmittel, zunehmend auch Medikamente u.v.m.. Wer nicht betroffen ist, kann sich nicht vorstellen, wie klein die Welt werden kann mit irgendeiner scheinbar unkontrollierbaren Form von Überreaktion auf an sich harmlose Stoffe. Doch die Frage ist: Sind diese Stoffe tatsächlich so harmlos?

Bedenkt man, dass sich die genetische Information des Menschen seit seiner Entstehung kaum verändert hat, steht dies im krassen Gegensatz zu radikal veränderten Klima-, Nahrungs- und Umweltbedingungen. Das bedeutet: Die Anpassungsleistung, die unser Immunsystem an jedweden (neuen) Reiz erbringen muss, wird nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip immer komplexer. Welche Rolle dabei genmanipulierte Nahrungsmittel und Medikamente spielen, ist überhaupt noch nicht absehbar. Die explosionsartige Zunahme von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Autoimmunerkrankungen deutet bereits an, dass es keine gute sein wird.

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Ein Leben zwischen den Fronten

Eine Allergie ist immer ein Kampf im Körper, eine Regulationsstörung, bei der

  • Ihre körpereigene Abwehr so zwischen die Fronten gerät, dass sie Freund und Feind bei den umgebenden Substanzen nicht  mehr unterschieden kann
  • eine Hyperaktivität des Immunsystems vorhanden ist
  • eine Neigung zur Entzündung vorliegt
  • eine Herabsetzung der Reinigungsfähigkeit des Körpers von schädlichen Substanzen vorhanden zu sein scheint (wie z. B. beim Asthma) 
  • immer geringere Mengen auslösender Stoffe zu immer heftigeren Reaktionen führen
  • alle Organsysteme betroffen sein können
  • die Beschwerden von leichtem Juckreiz bis zu potenziell tödlichem, allergischem Schock reichen können.

 

Sind die Atemwege wie z. B. beim Heuschnupfen betroffen, kann man mit der Regulation der körpereigenen Abwehr nicht früh genug beginnen.

Warum? Weil sonst in vielen Fällen ein Etagenwechsel von den oberen Atemwegen (Hals, Nase, indirekt auch Ohren; plus Augen) in die unteren (Bronchien, Lunge) stattfindet. Und damit wiederum ist einer asthmatischen Erkrankung Tür und Tor geöffnet.

 

Nicht weniger schwerwiegende Folgen haben unbehandelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Weizenallergie, Glutenintoleranz und erst recht Zöliakie. Die beiden Letzteren zählen nicht zu den Allergien, werden jedoch oft damit verwechselt, weil die Symptome denen einer Allergie so stark ähneln. Sie können die Darmschleimhaut in einen permanenten Entzündungszustand versetzen. Dadurch ist die Nährstoffaufnahme nicht mehr ausreichend gewährleistet, und inzwischen weiß man, dass solche Intoleranzen an nahezu sämtlichen großen Zivilisationsrankheiten der westlichen Hemisphäre beteiligt sind.

Haut und Schleimhaut sind Schwestern

Aus homöopathischer Sicht ist es extrem wichtig, die Symptome nicht zu unterdrücken. Behandelt man Neurodermitis der Haut z. B. mit einer Cortisoncreme, wird der Ausschlag quasi in die nächsttiefere Ebene gedrückt und verschwindet zwar oberflächlich, taucht aber eventuell als spastische Bronchitis oder Asthma wieder auf. Unterdrückt man wiederum die Symptome der Schleimhäute, sind sie ebenfalls nicht einfach "weg" – sie wechseln stattdessen auf eine andere Organebene wie z. B. den Darm. Die Störung der "Lebensenergie", wie Hahnemann es nannte, verschwindet nicht dadurch, dass man die blinkenden roten Alarmlämpchen herausschraubt.

 

ES GIBT AUSNAHMEN

Eine Krankheit ist immer ein Alarmsignal, ein Ruf, das irgendetwas schief läuft im Ordnungssystem des Körpers – und die Alarmanlage "Immunsystem" auszuschalten, sollte nach Möglichkeit immer nur eine vorübergehende Maßnahme sein. 

Natürlich gibt es Ausnahmen! Ein Asthmaanfall, ein drohender allergischer Schock oder eine Abstoßungsreaktion nach einer Organtransplantation lässt sich nicht anders eindämmen als durch Anthistaminika, Cortison oder andere die Immunreaktion unterdückende Medikamente. Doch was tun in Anfangstadien einer allergischen Erkrankung?

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Naturheilkunde kombinieren

Allergologen empfehlen, den allergie-auslösenden Stoff möglichst zu meiden. Doch wie vermeidet man Blütenpollen in der entsprechenden Saison – oder das Atmen? Nicht jeder Mensch kann zu allen Blütezeiten in die Berge fahren.

Auch Gluten zu vermeiden bei Nahrungsmittelintoleranzen ist eine Wissenschaft für sich. Es ist nahezu allen weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln zugesetzt, abgesehen davon, dass es in unseren Hauptnahrungsmitteln (Pasta, Brot, Kuchen, Kekse, Pizza) in Hülle und Fülle vorkommt. Um gesund zu bleiben, muss der Betroffene ein komplett neues Essverhalten erlernen. Mehr dazu, wenn Ihr Kind betroffen ist.

So radikal wie diese Maßnahme ist auch die Lebensumstellung bei anderen Allergien: Gräser, Hausstaub, Tierhaare. Gerade darum lohnt es sich, als allererstes nach dem WARUM zu fragen: nach Auslösern, Stressfaktoren, Zeiten der Verbesserung und der Verschlechterung. Genau dem trägt die homöopathische Anamnese durch einen erfahrenen Therapeuten Rechnung. Mit ihrer Hilfe lässt sich in sehr vielen Fällen genau das Regulativ finden, das dem Körper hilft, angemessen statt überschießend zu reagieren. Das braucht oft Zeit und Geduld, aber es lohnt sich unbedingt. Denn die homöopathische Behandlung bei Allergien aller Art zeigt gute Ergebnisse und wird auch in Vergleichsstudien an Universitätskliniken gut beforscht.

 

DAS HOMÖOPATHISCHE CORTISON

Eine wichtige Rolle in der homöopathischen Allergietherapie spielt der Herzsame: Cardiospermum halicacabum. Sowohl als Globuli in der Potenz CARDIOSPERMUM D3 als auch als Salbe (Halicar®) hat die Pflanze offenbar eine cortison-ähnliche Wirkung (z. B. bei Neurodermitis), jedoch ohne die schädlichen Nebenwirkungen. Das Mittel unterstützt die Haut bei der Selbstheilung und die Globuli stimmen die übergroße Allergiebereitschaft des Körpers um.

 

DIE HOMÖOPATHISCHE GRUNDREINIGUNG

Der innere Zustand des Körpers zeigt sich unbestechlich auf der Haut. Wenn sie trocken, gelblich, schuppig und rau aussieht, wenn Sie mit trockenen oder auch nässenden Ausschlägen reagieren, die sich durch Waschen und Bettwärme und Kratzen verschlimmern, ist es Zeit für eine Grundreinigung mit SULFUR D12. Nach Antibiotika-Einnahme hilft Sulfur der Darmschleimhaut bei der Regeneration, evt. in Kombination mit Okoubaka D3.

 

DAS HOMÖOPATHISCHE ANTIHISTAMINIKUM

APIS D12 ist die Arznei, die aus der Biene gewonnen wird, und sie ist dann passend, wenn die Haut mit wässrigen Schwellungen (Ödeme) und quaddeligen Ausschlägen reagiert.

 

DIE HOMÖOPATHISCHEN HEUSCHNUPFENARZNEIEN

Zur Umstimmung des Körpers hat sich ACIDUM FORMICICUM D30 oder C30 bewährt, das über eine bestimmten Zeitraum von Homöopathen wie eine Grundimmunsierung eingesetzt wird. Diese Behandlung führt idealerweise ein homöopathisch versierter HNO- oder Hausarzt durch.

Darüber hinaus richten sich die Mittel nach dem Ort des Auftretens:

 

EUPHRASIA D12, der Augentrost, ist z. B. die passende Arznei, wenn die Augen allergiebedingt ständig tränen.

ALLIUM CEPA D12, die Küchenzwiebel wird bei Heuschnupfen eingesetzt, wenn die Nase wie ein geöffneter Wasserhahn läuft. Die Sekrete sind wässrig und scharf, dazu meist von heftigen Niesreiz begleitet. Dazu kommen Heiserkeit und Kitzelreiz im Hals.

GALPHIMIA GLAUCA D6 scheint sich insgesamt lindernd auf das allergische Geschehen auszuwirken. Das belegt eine Studienauswertung der Carstens-Stiftung.

 

GAUMENJUCKEN

 

SABADILLA D6: Heftige krampfartige Niesanfälle sind oftmals mit einem Juckgefühl im Hals und am Gaumendach verbunden. Gefühl von Wundheit der Nasenschleimhaut. Verbesserung der Symptome durch Wärme (warme Luft, warme Getränke) und Verschlechterung durch alle Gerüche und Blumenduft.

 

ARUNDO DONAX D6: Brennen und Jucken am Gaumen, an Nase, in der Tiefe der Ohren, an Mund und Haut der Extremitäten. Außerdem: Risse an Fingern und Fersen. Rissige Zunge. Schnupfen mit Niesen und Jucken. Besonderheiten: Manchmal Ekzem um die Augen und am Ohr.

 

WYETHIA HELENOIDES D6: Heuschnupfen mit starkem Jucken in/hinter der Nase und ganz besonders im weichen Gaumen. Der Juckreiz zwingt dazu, mit der Zunge am Gaumen zu kratzen. Außerdem: Extreme Trockenheit in Mund, Nase und Hals. Permanentes Verlangen sich zu räuspern. Besonderheiten: Heuschnupfen im Herbst.

 

Vorbeugend wirken auch Kombipräparate wie Heuschnupfenmittel DHU, in dem Galphimia, Cardiospermum und Luffa (jeweils homöopathisch verdünnt) vereint sind: Luffa wirkt zusätzlich abschwellend auf die Schleimhäute.

 

Doch um die Regulation des Körpers zu optimieren, empfehlen wir eine Behandlung durch einen erfahrenen Homöopathen. Mit einer klassischen Anamnese lassen sich die zugrunde liegenden ererbten und erworbenen Faktoren aufspüren, in der Homöopathie Konsitution genannt, die die häufig die Grundlage einer Allergie bilden. Auch ein guter Akupunkteur kann Ihnen helfen: Denn auch mit der Traditionellen Chinesischen Medizin lassen sich bei Allergien sehr gute Ergebnisse erzielen.

 

Informationen zur Anwendung der Arzneien finden Sie hier.

Außerdem: Informationen zum Thema Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten

Allergenforschung aus der Perspektive moderner Wissenschaft

 

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