Festtage und andere Krisen

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Es geschieht wie auf unsichtbaren Knopfdruck: Sobald die ersten Weihnachtsmänner in die Supermarktregale einziehen, die ersten Lichterketten über Einkaufsmeilen glitzern, beginnt der Run aufs perfekte Familienfest. "Dieses Jahr machen wir es ganz ruhig", schwören wir, "und es gibt auch nur wenig Geschenke."

Dann knallt der innere Startschuss: Und schon geht sie los, die Weihnachtsraserei, die wie bei keiner anderen vegleichbaren festlichen Gelegenheit nur allzu oft in Scheidung mündet. Oder in unüberbrückbarer Familienfehde endet … zumindest bis zum nächsten Jahr unterm nächsten Baum! Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Weihnachten tatsächlich richtig gemütlich werden könnte.

 

GESCHENKE

  • Liebevoll ist, die Wünsche der anderen genau zu kennen und sie (wenn möglich) zu erfüllen. Denn dann kommt zur Gabe noch das Geschenk des Zuhörens.
  • Sinnvoll sind Geschenke, die das Budget nicht belasten. Denn dann müssen Sie nicht unterm Weihnachtsbaum sitzen und darüber grübeln, wie Sie das Finanzloch stopfen.
  • TIPP: Frauen mögen kleine Päckchen, auch wenn kein Brilli drin ist...
  • Gaben, mit denen man sich anschließend beschäftigen kann, geben jedem die Legitimation zum geordneten Rückzug, ohne dass Gefühle verletzt werden – statt "ich will meine Ruhe vor dir haben" lautet die Botschaft "dein Geschenk ist so schön, das muss ich jetzt mal in Ruhe anschauen-lesen-bespielen-ausführen".

 

MAHLZEITEN & HAUSHALTSHILFEN

  • Wenn Sie nicht kochen mögen, recherchieren Sie gute Plätze für Take away: zum Beispiel Sushi, ayurvedisch, Gourmet Burger oder italienische Leckereien. Das entlastet die ganze Familie, es schmeckt gut, alle probieren etwas Neues aus und Sie müssen nur den Tisch schön decken.
  • Vereinbaren Sie, wenn die Gästeliste steht, wer für welchen Bereich zuständig ist (Weihachtsbaum, Staubsaugen, Müll wegbringen, Abwaschen etc)., sodass die Lasten gleichmäßig vertelt sind.
  • Bleiben Sie nicht länger als maximal (!) drei Tage, wenn Sie in der Ferne eingeladen sind.
  • Die Regeln machen die Gastgeber – wenn Sie das voraussetzen, können Sie a. entscheiden, ob Sie hinfahren möchten und b. jeden Versuch unterlassen, den Frohsinn dort selbst zu organisieren.

Die beste Weihnachts-Homöopathie

Falls Sie sich oder Ihre Gäste in einem oder mehreren der Mittel wiedererkennen, macht es Sinn, die homöoppathische Hausapotheke entsprechend aufzurüsten:


PULSATILLA: freut sich auf ihre Lieben, backt viel, der Tisch ist reichlich gedeckt, aber selbst verträgt sie das Durcheinanderessen nicht, vor allem die gehaltvollen Speisen mit viel Sahne machen ihr zu schaffen. Wenn die Bude dann irgendwann voll ist, muss sie dringend mal an die frische Luft. Sehr wahrscheinlich fließen irgendwann Tränen, weil keiner wirklich würdigt, wie viel Mühe sie sich gemacht hat. Das Pulsatilla-Kind ist weinerlich-quengelig und bekommt rechtzeitig zum Weihnachtsfest Ohrenschmerzen.
 
SEPIA: Ihr graut es schon vor dem Familienzusammentreffen, sie möchte lieber Sport machen. Wird zornig über Anforderungen, macht sie aber dennoch. Aus Pflichtgefühl richtet sie ein schönes Weihnachtsfest aus, geht aber lieber joggen, sobald die Verwandtschaft eintrifft. Auf die alljährlichen Zoten männlicher Verwandter reagiert sie äußerst sauer und aggressiv.
 
NUX VOMICA: backen, kochen, putzen, alles soll an seinem Platz sein. 3 - 6 Tassen Kaffee pro Tag, 15 Meter Weihnachtspapier werden verarbeitet, zwischendurch ein, zwei Gläser Wein zum Runterfahren und schnell noch eine Zigarette, bevor der Tannenbaum geschmückt, der Tisch gedeckt und die Wohnung dekoriert wird. Entspannt dann später bei "Wein, Weib/Kerl und Gesang". Beim Frühstück am ersten Weihnachtstag werden Sie unter Umständen mit der Nachricht überreascht, dass er oder sie sich bereits ausführlich übergeben hat, um das schwere Essen loszuwerden und jetzt alles schon VIIEEEL besser ist. Wo war noch mal der Schampus?
 

Leicht eigenwillige Gäste

SULFUR: Kommt festlich gekleidet, hat aber vergessen, die Schürsenkel zuzubinden und die Haare folgen ihren Wirbeln, freut sich schon auf die Diskussionen im Familienkreis. Beim Sulfur-Kind gab es vorher Stress, weil es nicht baden wollte und es muss alles anfassen, die Krippe wird ausgeräumt und die heilige Familie und der experimentelle Chemiekasten werden durcheinander gebracht.

 

LYCOPODIUM: als erstes wird das neue iPhone auf den festlich gedeckten Tisch gelegt, nach dem Motto: "Meine Autos, meine Pferde und meine Pferdepflegerinnen". Erst hat er keinen Appetit, dann überisst er sich. Je mehr isst, desto größer wird der Appetit. Aber manchmal reichen auch schon wenige Bissen, um ein Völlegefühl und Blähungen auszulösen. Während er prahlt, dass er schon seit 6 Wochen vegan lebt, verschwindet gleichzeit ein Lachsröllchen in seinem Mund.  


ARSENICUM ALBUM: während bei Nux vomica alles an seinem Platz sein soll, muss es bei Arsenicum absolut perfekt (!) sein. Die Geschenke sind farblich und größenmäßig sortiert. Lametta kann man schnell noch mal überbügeln, weil es sonst irgendwie kraus aussieht und das Gesamtbild stört. Ist besorgt, dass der Weihnachtsbaum brennen könnte, oder der Adventskranz Feuer fangen könnte. Im Arzneischrank liegen alle Vorkehrungen für Brände und Grippewellen griffbereit.

 

HEPAR SULFURIS: Steckt den Weihnachtsbaum aus Versehen in Brand, bekommt stechende Zahn- oder Ohrenschmerzen und muss an Heiligabend noch zum ärztlichen Notdienst.
 
IGNATIA: Hat gerade akuten Kummer, oder sie hat sich überarbeitet und fühlt sich, als hätte sie Kummer. Deshalb sitzt sie lieber still am Kaffeetisch, weil sie Angst hat, dass sie zu weinen anfangen könnte – dazu zieht sie sich dann lieber zurück. Beim Essen beißt sie sich in die Wange oder auf die Zunge und hinterher hat sie Schluckauf.

 

Gäste mit Harmoniebedarf

NATRIUM CHLORATUM: Weihnachten ist Tradition! Richtet alles liebevoll her, wie Pulsatilla. Verwendet vielleicht etwas zu viel Salz. Schluckt Kritik erstmal runter und wenn alle weg sind, fällt ihr ein, was sie hätte alles sagen können.

 

STAPHISAGRIA: sehr empfindsam, ein falsches Wort und innerliche Wut macht sich breit, innerliches Zittern. Sagt im Normalfall nichts, weil Streiten unterm Christbaum nicht ihrem Niveau entspricht. Manchmal bricht aber auch alles aus ihr/ihm heraus und Omas Weihnachtsgeschirr landet an der Wand. Am nächsten Tag krampft der Bauch, aber nicht wegen der Völlerei.

 

PHOSPHORUS: verbringt das Weihnachtsfest am liebsten mit Freunden, freut sich über Massage-Gutscheine, freut sich, wenn sich die anderen freuen; strahlt selbst wie der Christbaumschmuck, läuft durch die Stadt und verschenkt Geld an Obdachlose.

Mehr zur Anwendung

 

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