Wenn Erkältungen kein Ende nehmen …

von Katrin Reichelt

Ein gutes Dutzend Erkältungen im Jahr sind normal, wenn Kinder das Babygruppen- oder Kindergartenalter erreichen. Das sagen zumindest Experten. Danke für die Info. Eltern tröstet das wenig. Klar – das Immunsystem wird in diesem Alter auf maximaler Umdrehung trainiert. Aber kann man wirklich nichts tun, damit die Abwehrkräfte wenigstens etwas stabiler werden? Doch.

 

DER HERBST IST DA …

… doch das allein reicht als Begründung nicht aus. Denn die Erkältungen kleiner Kinder sind zu allen Jahreszeiten ein Thema. In Herbst und Winter kommen nur die Erkältungen durch Verkühlung und aggressive Viren hinzu, die grippale Infekte oder im schlimmsten Fall sogar eine Influenza auslösen. Was wiederum bedeutet, dass es immer der richtige Zeitpunkt ist, die Kleinen fit zu machen. Die vier Säulen kindlicher Gesundheit sind Ernährung, Bewegung an frischer Luft mit ausreichend warmer Kleidung, Kuschelzeit & Seelenfutter und zusätzlich brauchen Sie einen guten Instinkt, um einzuschätzen, wann es Zeit wird, gute alte Hausmittel auf den Plan zu rufen.

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Die vier Säulen der Gesundheit Ihres Kindes

ERNÄHRUNG

  • Der zentrale Schlüssel für gute Abwehrkräfte ist die Ernährung. Abwechslungsreich muss sie sein, frisch (ohne Dosenkost), vitaminreich und wenn irgend möglich frei von weißem Zucker und weißem Mehl. 
  • Durch die Abwechslung zwischen verschiedenen Obstsorten, Salaten, Gemüsen, Reis, Buchweizen, Quinoa, Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Müslis und zuckerfreien Milchprodukten wird das Immunsystem optimal trainiert. Das schützt nicht nur vor Infekten, sondern bis zu einem gewissen Grad auch vor Allergien. Turbos für die Abwehrkräfte sind Smoothies mit einem Schuß Olivenöl (für die bessere Vitaminaufnahme) und 3 - 4 Mandeln (um die Lymphe zu aktivieren).
  • Im Gegensatz zur größtmöglichen Abwechslung beschwört man mit einseitiger Ernährung sowohl das eine als auch das andere geradezu herauf, weil das untrainierte Immunsystem keine ausreichenden Antworten auf neue Reize findet.

SPIELEN AN FRISCHER LUFT

  • Ebenso wichtig für das Immunsystem wie eine gute Ernährung ist Sauerstoff. Bewegung an frischer Luft kann für ein Kind durch nichts ersetzt werden und ist Vorausetzung für emotionale Ausgeglichenheit, was wiederum die Bedingung für starke Abwehrkräfte ist. Die Blutzirkulation wird angeregt, Lunge und Bronchien mit frischem Sauerstoff geflutet, die Schleimhäute der Nase befeuchtet, trainiert und auf diese Weise werden sie auch resistenter gegen Bakterien und Viren.
  • Hände, Füße, Hals und Ohren sind die Haupteingänge der Verkühlung, sie sollten deshalb immer gut durch entsprechend Kleidung geschützt sein. Wenn Ihr Kind mit nassen Füßen, kalt-feuchten Händen, eiskalten Ohren und kühlem Hals nach Hause kommt, ist ein warmes Wannenbad und Kakao der Retter. Warmer Kakao ist der größte bekannte Immunbooster!
  • Im Gegensatz zu frischer Luft  bedeutet stundenlanges Sitzen vor dem Fernseher oder Computerspielen (ohne frische Luft) maximalen Stress für die Seele (zu viele Reize, die das Gehirn nicht integrieren kann), die Atemwege (zu wenig Sauerstoff und oft auch noch Verkrampfung durch schlechte Haltung) und damit für das Immunsystem.
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KUSCHELZEIT & SEELENFUTTER

  • Genau wie Erwachsene auch, wenn nicht sogar viel dringender, brauchen Kinder Zeit, sich bei ihren Eltern auszuruhen, aufzutanken und ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie müssen erzählen können, was sie an Schönem und an Schwerem erlebt haben, und sie brauchen dafür ein offenes Ohr. Also Handy aus, Computer zuklappen, Telefon ignorieren und signalisieren: "Dies ist unsere Zeit – nur du und ich." Planen Sie dafür täglich eine bestimmte Zeit ein, auf die sich Ihr Kind 100-prozentig verlassen und freuen kann. Es ist sein "Detox für die Seele".
  • Im Gegensatz dazu öffnen Eltern, die sich diese Zeit nicht nehmen, Tür und Tor für den "inneren Sumpf" des Kindes. Es bekommt Angst, macht sich Gedanken, fürchtet, mit ihm sei etwas falsch, fängt an zu zerren und zu quengeln, kann schlimme Erfahrungen, die es vielleicht in der Spielgruppe oder im Kindergarten gemacht hat, nicht einordnen und wird, wie wir Erwachsenen auch, in seiner natürlichen Abwehrkette geschwächt.

DIE GUTEN ALTEN HAUSMITTEL

  • Diese Zeit mit Ihrem Kind ist auch für Sie wichtig. Denn sie schärft Ihre Wahrnehmung für den Zeitpunkt, wenn aus einem relativ ausgeglichenen Racker plötzlich ein Kind wird, das scheinbar ohne Grund weint, ständig auf den Arm will oder sich zurückzieht, Wutanfälle bekommt oder Fieber. Nur so erwischen Sie den besten Zeitpunkt, um zu handeln und Ihr Kind, wo immer es möglich ist, vor Medikamenten zu bewahren, die evt. erhebliche Nebenwirkungen auslösen.
  • Bewährte Hausmittel für Erkältungen: Bei gestillten Babys befreit etwas Muttermilch, vorsichtig in die Naseneingänge gerieben, die Atemwege. Bei nicht gestillten Kindern ist Nasenspray aus Kochsalzlösung (aber ohne abschwellende Zusätze!/Apotheke) hilfreich. Ab 2 Jahren kann Ihr Kind (nur unter Ihrer Aufsicht!) mit Kamille inhalieren. Dazu füllen Sie am besten eine Schnabeltasse zur Hälfte, in deren Hals man dann einen klenen Trichter steckt, den man dem Kind vor das Gesicht hält.
    Außerdem hilfreich: Lindenblütentee, um eine Erkältung auszuschwitzen (wirkt auch noch kalt), eine Hühnersuppe aus frischen Zutaten oder heiße Milch (natürlich nicht zu heiß!) mit Honig, um das Immunsystem anzukurbeln.
  • Wenn die Nase sehr verstopft ist und Ihr Kind fast nur durch den Mund atmen kann, ist ein Luftbefeuchter äußerst nützlich, auch für die Bronchien.

Homöopathie & Schüßler Salze

Die wichtigsten Arzneien, die Sie bei den ersten Anzeichen geben können:

  • FERRUM PHOSPHORICUM D12, wenn Fieber leicht und langsam ansteigt und das Kind noch nicht beeinträchtigt zu sein scheint. Ein wichtiges Mittel auch, wenn Ihr Kind immer wieder an Ohrenentzündungen leidet.
  • ACONITUM D12, wenn eiskalter (Ost-)Wind ums Haus pfeift und Ihr Kind sich buchstäblich erkältet hat, um Mitternacht aufwacht, voller Angst und glühend vor Fieber. Seine Schmerzen sind unerträglich, sein Durst extrem.
  • BELLADONNA D12, wenn es hoch und heftig fiebert und die ganze Erkältung stürmisch losgeht; die Augen sind glasig, es schwitzt und will zugedeckt sein, vielleicht hat es sogar Fieberfantasien. Die Schmerzen pochen und klopfen, der Hals ist knallrot, wie zugeschnürt und das Schlucken schmerzt stark, u. U. bis ins rechte Ohr
  • KALIUM BICHROMICUM D12 kommt zum Einsatz, wenn Ihr Kind immer wieder verschnupft ist: Anfangs läuft die Nase und juckt wie verrückt, dann verstopft sie und später verkrusten die Nasenlöcher. Nach dieser Phase wird dicker, grün-gelblicher Schleim aus der Nase abgesondert und es entwickeln sich eitrige Schleimpfropfen, manchmal auch blutgestreifte (auch als Rotzglocke berüchtigt). Das beste Mittel bei Sinusitis!
  • LUFFA D4 ist die homöoathische Variante des Nasenspray und hilft den Schleimhäuten beim Abschwellen. Man nimmt es als Globuli! Luffa ist auch nach zu langem Gebrauch von abschwellenden Nasensprays optimal, um die Nase von den Substanzen zu entwöhnen und trotzdem atmen zu können.
  • HEPAR SULFURIS D12: Ist der Schnupfen gelb-grün und eitrig und die Beschwerden pochend und stechend, wird die Mittelwahl noch dadurch bestätigt,  dass Ihr Kind extrem gereizt und kälteempfindlich ist und ihm heiße Dampfbäder besonders gut tun
  • PHYTOLACCA D12 kommt dann zum Einsatz, wenn das größte Problem bei Erkältungen Halsweh ist. Es hat sich bewährt bei Mandelentzündug, Seitenstrang-Angina und bei Pfeiffer'schem Drüsenfieber. Die Schmerzen ziehen bis in beide Ohren und werden durch heiße Getränke stark verschlimmert; der Rachen ist dunkelrot, die Mandeln geschwollen, ebenso wie die Lymphknoten am Hals. Ihr Kind fühlt sich matt, zerschlagen (steif, rheumatisch) und angegriffen. Ein wichtiges Mittel auch bei Brustentzündung nach dem Milcheinschuss.

Zur Anwendung der Mittel geht es hier.

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