Dreimonatskoliken

von Katrin Reichelt

Kaum ist ein Baby geboren, muss sein kleiner Körper schon ein Höchstmaß an Anpassungsleistung vollbringen. Nahrungsverwertung, Filterung durch Nieren und Leber, Verdauung, die Ausbildung seines eigenen Immunsystems: Wenn wir in den Säugling hineinschauen könnten, dann könnten wir sehen, welche Umbauprozesse in seinen Eingeweiden gerade ablaufen.

Eltern bekommen oft Schweißausbrüche, wenn das erste herzzerreißende Geschrei signalisiert: "Mein Bauch tut weh! Tu was!! Aua!!!!" Die Beinchen sind vielleicht an den Leib gezogen oder das Köpchen läuft dunkelrot an; vielleicht strampelt Ihr Baby wie verrückt oder es weint einfach nur herzzerreißend. Und sehr wahrscheinlich müssen Sie einiges ausprobieren, um es zu beruhigen.

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Der tiefe Griff der Mütter in die Trickkiste

Bei wichtigen Themen wie diesem fragen wir als erstes immer all die Eltern, die uns hier und auf Facebook folgen, um Rat. Ihr Wissen und ihre Erfahrung hat sich schon in vielen Fälle als unschätzbar erwiesen. Hier ihr Rat: 

  • HERUMTRAGEN hilft den allermeisten Babys, weil es die Blähungen, die wie ein Messer in sein Bäuchlein schneiden, besser loswerden kann. Ein bewährter Griff ist der FLIEGERGRIFF: das Baby bäuchlings auf den Unterarm legen, Hand zwischen seine Beine, sein Köpfchen ruht in Ihrer Ellenbeuge. Wenn Sie dabei noch leise singen, beruhigt das zusätzlich und lenkt die Aufmerksamkeit auf Ihre Stimme.
  • AROMATHERAPIE: Lavendel, Zitrone sowie die Vitamine A und E wurden in einem sanften Spray vereint (Lavan sensitive). Es wurde an der renommierten Semmelweis Universität Budapest und im GYOL-Institut entwickelt. Grundlage sind Lavendel- und Zitronenöl sowie die Vitamine A und E. Die besondere Wirkung entsteht durch die Verbindung von uraltem Wissen um die Wirksamkeit von Aromaölen mit High-Tech-Methoden: extrem verkleinerte Bestandteile und die Verknüpfung mit Phospholipiden transportieren, so die Wissenschaftler, die Wirkstoffe direkt an die Zellen und stimulieren zugleich das vegetative (nicht bewusst steuerbare) Nervensystem.. Anwendung: Kleine Menge in die eigene Hand sprühen, dann sanft auf dem Babybauch verteilen. Warnhinweis: Nehmen Sie NIEMALS die ätherischen Öle, die Sie in Duftlampen verwenden, sie sind viel zu hoch konzentriert!
  • KÜMMELZÄPFCHEN: helfen, dass die Blähungen sich lösen können.
  • DILLSAMEN: 1 EL in 1 Liter Wasser geben und 10 Minuten kochen. Abkühlen lasen, mit (Muttermilch) im Fläschchen geben.
  • BÄUCHLEINMASSAGE im Urzeigersinn mit entsprechendem Fenchel-, Kümmel- und/oder Anis-Öl (oder einer Mischung aus allen 3).
  • FENCHELTEE hilft ebenfalls gegen Blähungen, führt aber bei manchen Babys auch zu Verstopfung!
  • PUPSGLOBULI: Der Name hält offenbar, was er verspricht. Sie wurden ebenfalls mehrfach empfohlen und setzen sich aus 5 verschiedenen homöopathischen Mitteln bzw. ätherischen Ölen zusammen.
  • OSTEOPATHIE: Mit der sanften, manuellen Therapie lassen sich die Gewebe so entkrampfen, dass sich die Organe und der Darm (wieder) frei im Bauch bewegen können – immer eine gute Option für Babys, die einen schwierige(re)n Weg ins Leben haben.
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Und dann sind da natürlich noch GLOBULI

In der Homöopathie gibt es einige sehr bewährte Globuli, die die Dreimonatskoliken erleichtern können. Geben Sie immer nur ein Mittel zur Zeit, am besten 1 Kügelchen in die Wangentasche schieben. Wiederholen Sie die Gabe, wenn nötig: im hoch akuten Stadium alle 15-20 Minuten, jedoch nicht öfter als 10 x hintereinander. Im Normalfall ist so eine häufige Gabe nicht notwendig. Geben Sie die Globuli nicht prophylaktisch – in der Homöopathie behandelt man immer nur das, was tatsächlich an Symptomen vorhanden ist (von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen). Im Zweifel fragen Sie immer Ihren Kinderarzt, weil Bauchschmerzen auch andere und unter Umständen gefährliche Ursachen haben kann!

 

Gehen Sie bei der Wahl des homöopathischen Mittels nach dem, was Ihnen am meisten an Ihrem Baby auffällt:

  • CHAMOMILLA D12: Ihr Baby hat offensichtlich unerträgliche Schmerzen, es ist heiß und verschwitzt und schreit laut und wütend. Es wirkt rastlos, schlägt um sich und nur, wenn es getragen wird, kann es sich, wenn überhaupt, etwas beruhigen.
  • COLOCYNTHIS D12: wenn Ihr Baby die Beinchen an den Körper zieht und sich umherzuwälzen scheint (falls es das überhaupt schon kann), wenn fester Druck und Wärme ihm zu helfen scheinen. Es wirkt ärgerlich, empört und unruhig. Erleichternd wirkt, wenn Blähungen und Stuhl abgehen.
  • MAGNESIUM PHOSPHORICUM D12: wenn die Koliken sich durch Wärme wie z. B. ein warmes Bad oder eine Wärmflasche (unbedingt darauf achten, dass sie nicht zu heiß ist!) und dadurch bessern, dass Sie das Bäuchlein reiben und kneten.
  • DIOSCOREA VILLOSA D6: wenn sich Ihr Baby (ganz im Gegensatz zu Colocynthis) nach hinten überstreckt und Krämpfe anhalten; wenn Sie versuchen, es zusammenzukrümmen, indem Sie seine Knie Richtung Bäuchlein schieben, verschlimmert das die Schmerzen
  • LYCOPODIUM D12: wenn die Koliken besonders zwischen 16 und 20 Uhr auftreten, das Bäuchlein stramm ist wie eine Trommel, mit lautem Koller darin; Symptome kommen durch Mehlspeisen und Süßes; durch Zwiebeln, Kohl, Bohnen (über die Muttermilch)
  • PULSATILLA D12: wenn Ihr Baby jämmerlich und anhänglich ist und die Koliken als Folge von fetten Speisen, Süßem, Gebäck und/oder Eiscreme entstehen (die die stillende Mutter zuvor gegessen hat)

Und wenn Sie die wilde Verzweiflung packt: Dreimonatskoliken heißen so, weil sie dann tatsächlich in den allermeisten Fällen nach dem 3. Lebensmonat vergehen.

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